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Die Anfangsjahre 1923-1945

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1923-1925
Fünf Hirzenhainer (Lehrer Emil Schäfer, Lehrer Heinrich Moos, Schreinermeister Ernst Weigel, Schmiedemeister Heinrich Göst und Elektromonteur Rudolf Baum) gründen eine Segelflugvereinigung. Im August 1924 erfolgt der erste Startversuch durch Emil Schäfer auf dem Hornberg. Emil Schäfer fährt mit dem Fahrad auf die Wasserkuppe. Das Flugzeugzeug wird nach neuen Erkenntnissen umgebaut. Die Lixfelder Lehrer Wilhelm Mittler und Erich Jung schließen sich der Vereinigung an.

1926-1927
Nach dem ersten Bruch der Bau eines zweiten Flugzeugs, einer Nachbildung des „Pegasus“.  Im August fliegt Edgar Dittmar auf „Espenlaub 10“  über 4  Minuten. Wilhelm Mittler, Erich Jung und Emil Schäfer nehmen an einem Lehrgang auf der Wasserkuppe teil. Das dritte Flugzeug entsteht in einer umgebauten Kirmesbude. Gleich nach dem ersten Start wieder ein Trümmerhaufen.

1928
Umbildung der Segelflugvereinigung in „Verein für Luftfahrt Hirzenhain“ im DLV. Im April erster Segelflug am Nordwesthang durch Max Kegel von 21 min. Im Mai erster Stundenflug durch Max Kegel von 1 Stunde 9 min. und 470 m Startüberhöhung. Anerkennung als „Rekordgelände“. Ablegung der ersten  A-Prüfungen.

1929
Februar/März erste B-Prüfungen. Im Sommer die Anschaffung eines „Prüflings“. Im September die erste C-Prüfung durch Erich Jung.

1930
Modellwettbewerb der Schule. Weitere Schulungen und Prüfungen. Erster Fünf-Stundenflug am Nordwesthang. Der Bau einer Flugzeughalle und einer Unterkunftsbaracke.

1931

Ein Vertreter des Reichsverkehrsministers landet in Hirzenhain. Auswärtige Flugvereine kommen zum Schulen. Erste Segelflugwoche unter Beteiligung von A.Freusberg aus Düsseldorf und R.Kronfeld aus Wien.

1932

Erster Segelflugwettbewerb vom 27.3. bis 3.4. in Hirzenhain unter Beteiligung von 11 Maschinen. Berichte in der „Berliner Illustrierten“ und der Ufa-Wochenschau. Tödlicher Absturz von Hermann Bieber.

1933

Ein neuer Segelflugwettbewerb ist in Sicht. 35 Flugzeuge nehmen an dem Wettbewerb teil. Der Wilhelmsturm wird umflogen. Viele Überlandflüge werden ausgeführt. Hirzenhain gewinnt den Mannschaftswettbewerb.

1934-1935

Die Fliegerschule wird Hauptübungsstelle der Landesgruppe VII. Der Ausscheidungswettbewerb der Landesgruppen wird nach Hirzenhain verlegt. Hoher Besuch vom Präsidium des DLV aus Berlin. Der 3. Segelflugwettbewerb. Ein Modellwettbewerb der Schulen findet statt . Vorbereitung der Luftfahrtausstellung in Berlin.

1936

Das „fliegende Dorf“ in der Ausstellung „Luftfahrt und Schule“ in Berlin. Ausscheidungswettbewerb für den Rhönsegelflugwettbewerb. Die Einweihung des Eschenburgturms. Bau einer neuen Werkstatt durch den VFL Hirzenhain und Baubeginn einer große Halle am Nord-West Hang. Berichte in der Schülerzeitschrift „Hilf mit“.

1937

Fertigstellung der Halle am Hang und Umbau des Segelfliegerlages am Anwender.

1938-1945

Laufend Segelfluglehrgänge. 1943  im August  220 geflogene Flugstunden. 15 Fünf-Stundenflüge und Dauerrekord durch Reinhard Bretthauer mit 11 Stunden 41 min. Neuer Dauerrekord im Juni 1944 von 14 Stunden 58 min. durch den Hirzenhainer Karl Dobener. 1945  Zerstörung von ca. 70 Maschinen und sämtlicher Einrichtungen. Im Sommer 1945 (nach der Besetzung) letzter Start eines „Baby II“ durch den 15-jährigen Godwin Busch aus Hirzenhain. Es war der letzte Start eines deutschen Segelflugzeuges. Bis dahin haben ca.120 Hirzenhainer Bewohner Segelflugprüfungen abgelegt, mindestens die Hälfte die C-Prüfung.