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Allgäuer Segelflugwoche in Füssen (Teil 1)

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von Jörg Klingauf

Nachdem ich letztes Jahr bereits über eine Teilnahme nachgedacht hatte kam der Vorschlag von Markus, dieses Jahr gemeinsam im Doppelsitzer die ASW 2012, vom 26.05. – 02.06.2012, mal als neue Herausforderung zu testen, wie gerufen. Ein paar gute Gründe, die der veranstaltende Verein in Füssen gleich auf seiner Internetseite bereit stellt, ließen die Vorfreude bei Markus und mir wachsen. Schnell war der nötige Urlaub geklärt und der Vereins Arcus von Markus gechartert. Auch die Anmeldung in Füssen wurde von Markus vorgenommen.
Dabei waren wir uns einig, dass wir es erst mal in der Einsteigerklasse angehen, da nach übereinstimmender Einschätzung weder ausreichende Alpenflug- noch Wettbewerbserfahrung vorliegt. Zudem wollten wir erst mal sicher fliegen, keine Bremse oder gar Behinderung im Wettbewerbsablauf darstellen, ganz sicher unsere Freude am Fliegen über der wunderbaren Landschaft haben und zuletzt dann mal sehen wie und wo man sich in der Ergebnisliste wiederfindet. Der Wettbewerbsverlauf sollte unsere Einschätzung und Vorüberlegungen bestätigen.

Einige Wochen vor Wettbewerbsstart wurde Mittwoch der 23.05.12 als Anreisetag abgesprochen, die Unterkunft gebucht und mit Peter Szarafinski (Vorsitzender des FSV Füssen und Wettbewerbsleiter ASW) geklärt, dass wir bei fliegbarem Wetter auch in die Luft kommen. Es war ein Fingerschnipps und Markus und ich standen, umgeben von einer wunderbaren Alpenrandkulisse, auf dem Flugplatz Füssen, der die beiden Vereine FSV Füssen, Veranstalter der ASW und den FSV Marktoberdorf beheimatet.

Weitere Infos und Bilder zum Flugplatz

Nachdem der Anhänger seinen Platz gefunden hatte, die Einrichtungen am Flugplatz einer ersten Sichtprüfung unterzogen waren wurde als nächstes die Unterkunft bezogen. Da auch hier alles reibungslos verlief war auch noch Zeit die Versorgungslage zu prüfen, also wo sind die ggf. benötigten Geschäfte / Baumärkte??
Da der Donnerstag (noch) kein Alpenflugwetter für uns anbot, wurde die Zeit genutzt um für den besser vorhergesagten Freitag alles vorzubereiten. Das ELT und die Sauerstoffanlage wurden im Rumpf eingebaut. Dann haben wir den Arcus unter Mitwirkung von Peter aufgerüstet und noch einige Zeit damit verbracht das LX 8000 mit den Daten für den Wettbewerb zu füttern. Einige “Trockenübungen“ mit dem LX und dem Ersatz – Loggersystem sollten uns verstehen helfen, wie wir die Wettbewerbsdaten eingeben und im Flug anpassen und nutzen können.
Der Freitag, bereits als offizieller Trainingstag angesetzt, brachte dann für uns den ersten Start in Füssen. Mit einem F-Schlepp hinter dem Vereins-UL ging es (sehr) tief über den Forggensee..

..und nach dem Ausklinken viel es uns bei dem lebhaften Ostwind anfänglich sehr schwer oben zu bleiben. Da aber auch andere Besatzungen so ihre Last hatten überhaupt auf Gipfel- oder gar Basishöhe zu klettern, waren wir gezwungen mal die Aufwindverhältnisse in den unteren Etagen zu testen. So wurden Leebärte gefunden und auch schnell wieder verloren, Höhe gewonnen und wieder verloren. Erst mit einiger Ausdauer gelang es uns ein wenig ins Lechtal einzufliegen. Jeder Meter weiter ins Lechtal wurde der Wind schwächer und die nutzbare Thermik gleichermaßen besser, kurzum ein Tag um den erweiterten Platzbereich kennen zu lernen!

Der weitere Verlauf des Wettbewerbs könnt ihr im zweiten Teil verfolgen, der in Kürze erscheint.

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