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Niederöblarn, ICAO Kennzeichen LOGO, gelegen im Ennstal in der Steiermark, bietet als Ausgangspunkt für Alpenflüge, nördlich und südlich des Alpenhauptkammes, eine sehr gute Infrastruktur, so dass wir mit zwei Piloten aus Hirzenhain dort für 10 Tage im Mai entspannen  und nebenbei die Region fliegerisch erkunden wollten. Empfangen wurden wir, Marion, Caroline, Gerhard und ich,  mit frühsommerlichem Hochdruckwetter und von Erika und Uli aus Siegen, mit denen wir uns ebenfalls verabredet hatten.Der Arcus wurde für den nächsten Tag vorbereitet und fand in der großen Halle, neben der Kestrel von Uli, einen perfekten Stellplatz.
Da Gerhard und ich kaum über Alpenflugerfahrung verfügen, wollten wir das Fliegen ganz entspannt angehen und das Enns- und Salzachtal, also den Bereich westlich von Niederöblarn über Schladming, Radstadt, St. Johann i. Pongau, Zell am See bis zum Gerlospass, wie ggf. auch den Bereich östlich in Richtung Mariazell antasten.

Gleich der erste Tag, 10.05.2011, nach der Anreise sollte uns, bei idealen Bedingungen, 500 Streckenkilometer  (http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-612078472) bescheren und das Ziel im Westen, den Gerlospass, locker erreichen lassen. Weit beeindruckender als die reinen Kilometerzahlen ist jedoch die überwältigende Natur. In über fünf Stunden Flugzeit zeigt die Alpenlandschaft alles auf was sie zu bieten hat. Von den saftig grünbunten Tal- und Almwiesen, über die Bergwälder bis hinauf in die schneebedeckten Gipfellagen. Steile Felswände, glitzernde Berg- wie Stauseen, Speicherseen für die Schneekanonen der unzähligen Skigebiete, die z.B. am Kitzsteinhorn noch gut besucht waren, Alpenpässe, Berggrate die zu einem Gipfelkreuz führen, mit darüber befindlichen Schönwetterwolken, die uns den nächsten Aufwind anzeigen, sorgen für eine schier übermächtige Fülle von Eindrücken, die einen nach der Landung und einem guten Abendessen kaum aus dem schwärmen kommen lassen. Selbst in den Schlaf findet man erst nach einiger Zeit der Besinnung und Beruhigung! Die mitgebrachten Bilder, einige davon sind dem Bericht beigefügt, können nur im Ansatz das wiedergeben, wie sich die Eindrücke vor Ort wirklich ergeben. Die Atmosphäre aus Geräuschen, Bildern und Gerüchen, wie auch die gefühlten Beschleunigungen der Auf- und Abwinde, das bodennahe Fliegen, macht das Segelfliegen in den Alpen wohl immer wieder zu einem besonderen Erlebnis, dem man mit Respekt und Dankbarkeit begegnen muss.

Auch der 11. 13. 18. und 19.05.11…brachten weitere Alpenflugerfahrung und schöne gemeinsame Stunden in der Luft! Dank unseren verständnisvollen Frauen konnten alle guten Flugwetterlagen genutzt werden. (Hier die Flüge)

http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-524719626

http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-364880780

http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=81932361

http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=147628100

Was macht aber der Segelflieger, wenn das Wetter nicht SO gut ist. Nun, da die nähere Umgebung um Niederöblarn nicht gerade zu den Touristenschwerpunkten in Österreich gehört, konnten wir auch bei weniger gutem Wetter die Zeit interessant gestalten. So standen, ein Besuch in Bad Aussee und Salzburg, ein Blick in das Hangar 7 der Red Bull Flotte durfte da selbstverständlich nicht fehlen, ebenso auf dem Programm wie ein Abstecher zur Skiflugschanze am Kulm in Bad Mitterndorf. Zudem wurde ausgiebig gewandert und so der Altausseer See  umrundet, der Michaelerberg erklommen und eine Almhütten-Runde auf der Ramsau absolviert. Auch die Terrasse des Gästehauses Traninger wurde ausgiebig genutzt. Am 12.05. stellte der Arcus den Mittelpunkt eines Fotoshootings, da man den Flieger als “ei voll spacesig“ (Austria-English) eingestuft hatte! Auch das war eine nette und tolle Geschichte!

So fällt das Fazit, auch und gerade, da alle wieder gesund und wohlbehalten zu Hause angekommen sind, sehr positiv aus. Es wird sicher eine Wiederholung in Niederöblarn geben!

von Jörg Klingauf

 

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